
In der Schweiz entstehen immer mehr Holzhochhäuser. In einem als Werbung gekennzeichneten Interview auf 20 Minuten vom 1. März 2024 erklärt Erik Reichmuth von Timber Finance, warum Holz ein gefragter Baustoff ist und wie Anlegerinnen und Anleger in die Holzwirtschaft investieren können.
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20 Minuten
Veröffentlicht
1. März 2024
Der zweite Wald
Timber Finance wurde 2021 als Vermögensverwalter und Anlageberater für Klima- und Holzinvestments gegründet. Reichmuth bezeichnet den Holzbau in Verbindung mit nachhaltig bewirtschafteten Wäldern als eine der skalierbarsten Negativemissions-Technologien. Jeder verbaute Kubikmeter Holz speichere eine Tonne CO₂ und vermeide eine halbe Tonne Emissionen aus Stahl und Beton. Gegenüber Beton seien Einsparungen von etwa 25 bis 50 Prozent üblich, je nach Herkunft, Verarbeitung und Transport.
Der zweite Wald sind unsere Gebäude und Städte, die CO2 langfristig in Form von Holzbauprodukten speichern können.
Schweizer Holz und neue Instrumente
Als Beispiele für Holzhochhäuser nennt das Interview das Zwhatt-Areal in Regensdorf und Winterthur. Rund 75 Prozent des in der Schweiz verbauten Holzes stammen laut Reichmuth aus dem Ausland, wegen tieferer Preise für Standardware. Die Schweizer Holzernte liesse sich deutlich steigern, ohne die Wälder zu übernutzen. Das Tracker-Zertifikat von Timber Finance investiert in 21 Unternehmen der europäischen und nordamerikanischen Holzindustrie, ab wenigen Hundert Franken. Zudem entwickelte Timber Finance seit 2022 mit Partnern CO₂-Speicherzertifikate, deren Pilotphase damals startete.
Einordnung von Timber Carbon
Aus der damaligen Pilotphase ist ein Angebot für Bauherrschaften geworden. Timber Carbon, 2026 als Spin-off von Timber Finance gestartet, bringt die Speicherleistung von Holzbauten heute als CO₂-Speicherzertifikate auf den freiwilligen CO₂-Markt. Wer Credits aus Holzbauten erwerben möchte, findet die Angaben unter Credits kaufen.
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