
Es gibt viele Gründe, in Holz zu bauen, und doch weichen Bauherren aus Kostengründen oft auf konventionelle Bauweisen oder ausländisches Holz aus. In der Dezember-Ausgabe 2024 der Lignarius, der Zeitschrift der Swiss Timber Engineers, stellt Timber Finance ein Instrument vor, das die Klimaleistung von Holzbauten in Wert setzt.
Medium
Lignarius
Veröffentlicht
1. Dezember 2024
Ein Zertifikat nach anerkanntem Standard
Nach dreijähriger Entwicklungszeit lancierte Timber Finance Ende 2024 nach eigenen Angaben das weltweit erste CO₂-Speicherzertifikat für den Holzbau. Es folgt einem anerkannten ICROA-Standard, der auch bei UNFCCC-Projekten zur Anwendung kommt. Bauherrschaften, Architekten und Investoren sollen damit den Klimabeitrag ihrer Holzgebäude monetarisieren und allfällige Mehrkosten ausgleichen können.
Gesucht ist daher ein Instrument, das die Klimaleistung von Holzbauten monetarisiert und allfällige Mehrkosten finanziell entschädigt.
Pilotphase mit 20 Projekten
In der Schweiz nehmen rund 20 Holzbauprojekte an der Pilotphase teil. Auch Forstreviere sind eingebunden und erhalten eine zusätzliche Einnahmequelle für die nachhaltige Waldbewirtschaftung. Holzbauingenieurinnen und Holzbauingenieure erhalten ein weiteres Argument, um Bauherrschaften für einen Holzbau oder für Schweizer Holz zu gewinnen. Der Beitrag lädt sie ein, ihre Projekte einzureichen.
Einordnung von Timber Carbon
Timber Carbon, 2026 als Spin-off von Timber Finance gestartet, bringt die Speicherleistung von Holzbauten heute als CO₂-Speicherzertifikate auf den freiwilligen CO₂-Markt. Welche Gebäude heute dazugehören, zeigt unser Portfolio. Wie Bauherrschaften einsteigen können, erklärt die Seite Biobasiert bauen.
Themen
Quelle
Lignarius
Zeitschrift der Swiss Timber Engineers


