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Washington Post: Holzhochhäuser erobern die Skyline

31. Oktober 2023 · 1 Min. Lesezeit

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Washington Post vom 31. Oktober 2023: Artikel «This old-school building material could take over city skylines»

Architekten liefern sich ein Rennen um immer höhere nachhaltige Holzhochhäuser. William Booth, London-Korrespondent der Washington Post, besuchte dafür das Sara Kulturhaus im schwedischen Skellefteå und verfolgte das Holz vom Wald über das Sägewerk bis auf die Baustelle. Der Artikel erschien am 31. Oktober 2023.

Medium

The Washington Post

Veröffentlicht

31. Oktober 2023

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Ein Kulturhaus aus 100 000 Bäumen

Das 20-geschossige Sara Kulturhaus kostete 110 Millionen US-Dollar und wurde fast vollständig aus vorgefertigten Holzelementen errichtet: 10 000 Kubikmeter Brettsperrholz und 2200 Kubikmeter Brettschichtholz, verbunden mit 550 000 Schrauben. Laut Architekt Robert Schmitz von White Arkitekter stecken rund 100 000 Bäume im Gebäude. Über den Lebenszyklus gilt es als klimanegativ: 5631 Tonnen CO₂ aus Ernte, Transport, Verarbeitung, Bau und Betrieb stehen 9095 Tonnen im Holz gebundenem CO₂ gegenüber. Das Holz stammt von Holmen aus FSC-zertifizierten Wäldern im Umkreis von rund 50 Kilometern.

Der einzige Weg zu klimaneutralen Gebäuden führt über Holz.

Von Milwaukee bis Winterthur

Das Zitat stammt vom Architekten Michael Green aus Vancouver. Das derzeit höchste Holzgebäude ist der 25-geschossige Ascent in Milwaukee, bewilligt sind unter anderem das 32-geschossige Rocket & Tigerli in Winterthur und das 50-geschossige C6 in Perth. Gebäude verursachen laut World Green Building Council mindestens 39 Prozent der globalen Emissionen, 11 Prozent davon aus Material und Bau. Andrew Lawrence von Arup sieht das grösste Potenzial allerdings bei mittelhohen Bauten wie Schulen, Wohnblöcken und Büros.

Einordnung von Timber Carbon

Das Sara Kulturhaus zeigt, dass sich die Klimabilanz eines Holzbaus konkret beziffern lässt. Timber Carbon, 2026 als Spin-off von Timber Finance gestartet, bringt die Speicherleistung von Holzbauten heute als CO₂-Speicherzertifikate auf den freiwilligen CO₂-Markt. Mehr zum Rennen in den USA steht im Beitrag zum Holzhochhaus in Milwaukee, was Bauherrschaften tun können, auf der Seite Biobasiert bauen.


Themen

mediamass timbertimber constructionsustainable constructionforestry

Quelle

The Washington Post

US-amerikanische Tageszeitung

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