
Der Entscheid für Holz scheitert selten am Willen und oft an der Rechnung. Das Webinar «Holzbauhypothek und CO2-Speicherzertifikate» nimmt sich deshalb die Finanzierungsseite vor: Wie eine Hypothek aussieht, die den Einsatz von Holz mit einer Zinsvergünstigung honoriert, und wie der Handel mit Speicherzertifikaten zusätzliche Erlöse in ein Projekt bringt. Vorgestellt wird auch die Machbarkeitsstudie zur Timber Mortgage.
Der Zins als Hebel
Eine Hypothek, die günstiger wird, wenn mit Holz gebaut wird, verändert die Rechnung dort, wo sie im Projekt am meisten wiegt: bei den Kapitalkosten über die gesamte Laufzeit. Die Machbarkeitsstudie zur Timber Mortgage prüft, unter welchen Bedingungen ein solches Produkt funktioniert und was es von der Bauherrschaft an Nachweisen verlangt.
Der Erlös aus der Klimaleistung
Der zweite Hebel liegt im Gebäude selbst. Der Kohlenstoff, den die Tragstruktur speichert, lässt sich berechnen, nach international anerkannten Standards verifizieren und als Credits ausgeben. Der Erlös daraus fliesst ins Projekt zurück. Beide Hebel wirken in dieselbe Richtung, und zusammen können sie in einem knappen Entscheid den Ausschlag für Holz geben.
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Geschrieben von
Samara Scheidegger
Marketing & Communication



