Timber Carbon

Gebäudedekarbonisierung: Holz bleibt im Vorteil

17. März 2025 · 1 Min. Lesezeit

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Schweizer Holzrevue, Ausgabe 3/2025: Finanzblog «Gebäudedekarbonisierung: Holz bleibt im Vorteil»

Wie stark werden kohlenstoffarme Betonvarianten den Holzbau konkurrenzieren? Im Finanzblog der Schweizer Holzrevue (Ausgabe 3/2025) wertet Stefano Charrey, Head of Investment Research bei Timber Finance, eine aktuelle Studie zur Mineralisierung von Beton aus. Thomas Fedrizzi ergänzt Praxisbeispiele aus dem Holzbau.

Medium

Schweizer Holzrevue

Veröffentlicht

17. März 2025

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Mineralisierung hat ihren Preis

Grundlage ist die Studie von Driver et al. (2024). Je nach Verfahren reicht die CO₂-Reduktion von 0,49 Kilogramm CO₂ pro Kilogramm Beton bis nahezu null. Die Verfahren mit dem grössten Potenzial kosten bis zu 300 Prozent mehr als herkömmliche Produkte, einzig Zement aus carbonatisiertem Altzementleim ist mit 9 bis 12 Prozent Aufpreis vergleichsweise günstig. Mittelfristig scheint auf Produktebene eine kostenwettbewerbsfähige Dekarbonisierung von etwa 20 Prozent realistisch, was den Zielen der grossen Zementhersteller für 2030 entspricht. Daneben gibt es weitere Ansätze, etwa die biogene Speicherung in Klark-Beton.

Im Wettlauf um die Dekarbonisierung des Gebäudesektors braucht unsere Gesellschaft mehrere Lösungen.

Holz und Beton in der Praxis

Holz-Beton-Verbunddecken gelten im grossvolumigen Geschossbau heute als Stand der Technik: Der Beton übernimmt Schall und Schwingungen, das Holz die Statik. Neuere Grossprojekte reiner Holzbauer setzen dank industrieller Modulbauweise vermehrt auf Vollholz- oder Hohlkastendecken, auch Lift- und Treppenkerne entstehen bereits in Brettsperrholz. 2024 erstellte die Firma Timbase erstmals ein Kellergeschoss aus Holz. Ziel ist jeweils, den emissionslastigen Beton zu reduzieren.

Einordnung von Timber Carbon

Eine ausführlichere Fassung dieser Analyse erschien im Februar 2025 im Holzkurier. Timber Carbon, 2026 als Spin-off von Timber Finance gestartet, bringt die Speicherleistung von Holzbauten heute als CO₂-Speicherzertifikate auf den freiwilligen CO₂-Markt. Wie Bauherrschaften vorgehen können, zeigt unsere Seite Biobasiert bauen.


Themen

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Quelle

Schweizer Holzrevue

Schweizer Fachmagazin für die Holzbranche

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