
Eine Stadt aus Holz leistet etwas, was keine andere Stadt tut: Sie hält Kohlenstoff so lange aus dem Kreislauf fern, wie ihre Gebäude stehen. Dieser Kurzfilm verfolgt diesen Gedanken auf städtischer Ebene – vom Wald, der das Material liefert, bis hin zu den daraus erbauten Stadtvierteln – und zeigt, dass die bebaute Umwelt eine Erweiterung des Waldes sein kann, statt dessen Gegenteil.
Die Stadt als Kohlenstoffspeicher
Der Kohlenstoff, den ein Wald aus der Luft bindet, verbleibt im Holz, und in einem Holzbau bleibt er jahrzehntelang in der tragenden Konstruktion erhalten. Auf der Ebene eines einzelnen Hauses ist das ein Rundungsfehler. Auf der Ebene eines Stadtteils ist es jedoch ein bedeutender Bestand, der mit jedem Projekt wächst, bei dem Holz einem Material vorgezogen wird, dessen Herstellung Emissionen verursacht.
Was es braucht, um zu zählen
Das Argument gilt nur, wenn die Zahlen real sind. Das bedeutet, dass man wissen muss, wie viel Kohlenstoff ein bestimmtes Gebäude bindet, dass die Bindung nach international anerkannten Standards überprüft wird und dass die Aufzeichnungen so lange aufbewahrt werden, wie das Gebäude steht. Das ist unsere Aufgabe: Timber Carbon quantifiziert den in einer tragenden Konstruktion gebundenen Kohlenstoff und vergibt dafür Timber Carbon Credits, wodurch die Klimaleistung eines Gebäudes zu einem Finanzierungsinstrument für ein Projekt wird.
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